Hier eine Übersicht von Büchern rund um das Thema

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Classics


tausendtagerobinsonWilfried Erdmann „100 
Tage Robinson“
Das Buch, das uns mit dem Welt- umseglervirus angesteckt hat. Schönes Buch über die Hochzeitsreise der Erdmanns, fern von den Zeiten luxuriöser Yachten und moderner Navigation mit GPS. Sie sind die Pioniere unter den Weltumseglern und erleben alle Höhen und Tiefen einer solchen Tour.


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olfgang Hausner „Taboo“ Der Haudegen unter den Fahrtenseglern. Wer hat schon seinen Bootsbau mit Krokodiljagd finanziert oder Haie mit der Harpune erlegt? Er ist der Pionier unter den Katseglern und ein echter Abenteurer. Lesenswert!


derverschenktesiegBernard Moitessier „Der verschenkte Sieg“
  Moitessier „verschenkte“ 1969 seinen so gut wie sicheren Sieg bei der ersten non-stop- round-the-world-Einhand Regatta. Die Natur und die Einsamkeit faszinierten ihn so sehr, dass er kurzerhand beschloss, eine 2. Runde zu drehen! Das wunderbare Buch eines Mannes, der das puristische Segeln, das Meer und die Naturgewalten liebte.


Thor Heyerdahl „
Kontiki“  Ein Nichtschwimmer begibt sich auf eine eigenwillige Expedition: Thor Heyerdahl will mit seiner selbstgebauten „Kontiki“ beweisen, dass die Besiedelung Polynesiens von der südamerikanischen Westküste aus stattfand. Mit seinem Floss und der sechsköpfigen Besatzung nutzen sie die vorherrschenden Passatwinde, um von Peru nach Polynesien zu segeln. Für uns unvorstellbar die Mengen an Fischen und Haien, die damals noch im Pazifik unterwegs waren. Heyerdahls ungetrübter Ehrgeiz liess das Floss 1947 unter abenteuerlichen Bedingungen im Tuamotu-Atoll Raroia anlanden. Für uns ein Grund, dieses Atoll aufzusuchen, eine Gedenktafel erinnert an diese ungewöhnliche Expedition.


Hugo Wehner „Tagedieb und Taugenichts“ Im Jahre 1976, lange vor GPS, legt Hugo Wehner mit seinem Segelschiff „Tagedieb“ in Elsfleth ab. Es beginnt eine unkonventionelle abenteuerliche Reise, begleitet von unterschiedlichen Crews, Diskussionen über Rollen- und Rollenverteilungen, Begegnungen mit verschiedensten Aussteigern und Extremsituationen. In Australien angekommen ist als letztes Crewmitglied nur noch der kleine Honigbär „Taugenichts“ an Bord, der treue Begleiter seit Wehners Aufenthalt in Ecuador. Für uns besonders interessant waren die Schilderungen des Gebietes der San-Blas-Inseln in Panama. Für Wehner ein tückisches Seengebiet voller Riffe und Untiefen, die damals noch nicht kartographiert waren, konnten wir dieses Gebiet ausgiebig geniessen, dank ausführlicher Kartenwerke und GPS-Navigation.


Bernard Moitessier „Vagabund der Meere“
 Moitessiers erstes Buch. Nach dem Schiffbruch mit seinem ersten Boot, Marie-Thérèse, beginnt er in Mauritius mit dem Bau seines zweiten Bootes, welches ihn vom Indischen Ozean über das Kap der guten Hoffnung in die Karibik bringt. Immer wieder unterbricht er seine Reise, um aussergewöhnliche Jobs anzunehmen, sich auszuruhen und sich mit anderen Seglern auszutauschen. Ein Leben in den 50er Jahren des letzten Jahrtausends und doch nicht weit entfernt vom Leben des heutigen Fahrtenseglers.

Aktuelle Bücher


willkommenimparadiesBirgit Maschler „Willkommen im Paradies“
 Die Traveller auf dem Meer. Birgit und Björn bekommen auf einer Reise durch Guatemala ein Boot angeboten und beschließen, angesteckt durch die Bücher Hausners, ohne Segelkenntnisse einfach drauflos zu segeln. Dieses Buch beschreibt ihre Reise durch Mikronesien und Papua Neuginea. Unkonventionell, locker, selbstironisch, einfach super zu lesen!


unserwildesfreiesleben2Birgit Maschler „Unser wildes freies Leben“ 
Das zweite Buch der Beiden. Diesmal geht es von den Philippinen nach Papua-Neuguinea. Neben wunderbaren Highlights werden die beiden auch mit technischen Pannen, Piraten und Dynamitfischern konfrontiert. Wärend der Reise bemerkt Birgit auch, dass sie schwanger ist, die Reise wird kurz unterbrochen und mit erweiterter Besatzung fortgeführt.


meeralseintraumNatalie Müller und Michael Wnuk „Meer als ein Traum“
  Dieses Buch hat uns auf jeden Fall nochmal einen gewaltiges Stück näher daran gebracht, selber loszufahren. Ein schönes Buch über eine Reise auf der Barfußroute die statt der geplanten drei Jahre sieben dauerte. Die beiden entdecken wunderbare Orte und bekommen zwei Kinder auf ihrer Reise.

Sönke Röver „1200 Tage Samstag“  Auch auf einem relativ kleinem Plastikboot kann man die Welt umsegeln. Die Rövers taten es klassisch mit ihrer „GibSea 106“ auf der typischen Barfußroute

Andreas Kollender „Teori“ Eine Weltreise aus dem Jahr 1772. Kollender beschreibt die Eindrücke und Erlebnisse von Johann Georg Forster, der als Siebzehnjähriger mit Thomas Cook an Bord der Resolution die Südsee bereist.

Ben Hagamovsky „Mit allen Wassern gewaschen“  Das Blauwassermagazin beschreibt sie liebevoll als die Müslis unter den Blauwasserseglern. Mal wieder ein anderer Blick auf das Segeln auf der Barfußroute mit Familie. Manchmal evtl. ein bisschen  zynisch aber trotzdem lesenswert

Georg Forster „Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee“ Eine Reise in den Südpazifik im 18. Jahrhundert. Georg Forster war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär in der Zeit der Aufklärung. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil und lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee. Er gilt als einer der ersten Vertreter der wissenschaftlichen Reiseliteratur. Das Leben Georg Forsters war kurz, aber reich an Erfahrungen und Erlebnissen, wie sie im 18. Jahrhundert nur wenigen Menschen vergönnt waren. Von allen deutschen Aufklärern dürfte Georg Forster am meisten von der Welt gesehen haben.

Hans Habeck „Mal seh’n, wie weit wir kommen“ Eine dreiköpfige Familie reist mit einem sechseinhalb Meter Boot um die Welt und erlebt dabei Höhenflüge und Abgründe. Sehr fesselnde Beschreibung einer extremen Reise.

Claudia Kirchberger „fortgeblasen und angeschwemmt“ Die erste Reise von Claudia und Jürgen Kirchberger führt die beiden Anfang 20jährigen Österreicher durch Zentralamerika. Drei abwechslungsreiche Jahre verbringen sie hier, bis sie, kurz vor der Rückreise nach Europa in Seenot geraten und abgeborgen werden müssen und damit auch ihr Boot aufgeben müssen. Der Alptraum eines jeden Seglers, doch das hindert die Beiden nicht daran, wieder die Abenteuer auf See zu suchen. Spannend und persönlich geschrieben gibt dieses Buch Einblick in eine Segelreise, die zwar sehr unschön endet doch die Liebe zum Meer nicht zerstört sondern eher entfacht hat.

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